Der Bettbau in unserem Van

Wie man sich bettet, so liegt man! Mit diesen Worten möchten wir diesen Artikel beginnen und euch wieder einmal mitnehmen auf einen kleinen Exkurs zu dem Thema: der Bettbau in unserem Van.

Das Bett soll wohl der gemütlichste Ort bei uns im Van werden und weil man da bestimmt auch mal gerne und lange liegt, muss es stabil gebaut sein. So hatten wir uns also wieder einmal Holz im Baumarkt unseres Vertrauns ausgesucht und online bestellt. Vielleicht kurz vorab, wir haben mehrere Szenarien durchgesprochen, wie wir den Rahmen bauen wollen und es dauerte eine ganze Weile, bis wir zu unserem End-Rahmen kamen.

Wie wir unser Bett planten

Wir hatten unsere Sitzbank und unsere Hängeschränke schon weitestgehend gebaut, als wir uns endlich um unser Bett kümmern wollten. Es war immer recht schwer einzuschätzen, wie weit es nun in den Innenraum geht. Aus diesem Grund haben wir irgendwann ein „Bett-Brett“, wie wir es nannten, eingebaut. Schon war der Wohnteil sehr deutlich zu dem Bett- und Garagenteil abgetrennt und ließ unseren Frodo Beule gar nicht mehr so lang wirken.

Bettbrett Trennung Wohn und Schlafbereich
Bettbrett Trennung Wohn und Schlafbereich

Wichtig war uns, dass die Matratze noch ein wenig von unserem Bett-Brett verdeckt wird, sodass sie bei einer Gefahrenbremsung nicht durch den Wohnraum fliegt. Aus diesem Grund war uns eine Mindesthöhe vorgegeben und durch die Hängeschränke eine Maximalhöhe, da wir auch gerne für ein morgendliches Käffchen im Bett etwas aufrecht sitzen wollen.

Bestandteile des Bettes

Woraus besteht nun unser Bett? Fangen wir oben an. Wir haben uns für eine 16cm, 7 Zonen Kaltschaummatratze entschieden und ließen sie direkt auf Wunschmaß zuschneiden. Da wir es mögen auf harten Matratzen zu schlafen, soll der Van keine Ausnahme sein. Gekauft haben wir sie bei Dimalux Matratzenmanufaktur. Da wir vorhaben, für längere Zeit in diesem Van zu leben, soll nicht nur die Matratze für uns passen, sondern es musste auch ein richtiger Lattenrost hinein. In diesem Fall eines, bei welchem man zusätzlich die Härte einstellen kann.

Jetzt kommt aber endlich der interessante Part am Bettbauen.

Das Grundgerüst

Unser Bett betrug in der Planung 120 cm Breite und 178 cm Länge. Da wir den Kopf- und Fußbalken mit Einziehmuttern befestigen wollten, war klar, dass diese Balken über die komplette Breite gehen würden. Jetzt mussten wir nur noch runterrechnen, wieviel der Abstand beträgt und schon kamen wir auf 160 cm. Da die Balken in einer Länge von 2 Metern geliefert werden, brauchten wir also schon einmal 4 Balken als Auflage für den Lattenrost.

Nur die Einziehmuttern halten unser Bett aber nicht, es müssen auch noch Stützen drunter. Wer unsere anderen Artikel aufmerksam gelesen hat, der kennt das „magische“ Maß für Stützen.

Wir planten mit einer Höhe des Rahmens von 80 cm, und bakamen so schon einmal genau 3 Stützen aus den 4 Balken. Zugegebener Maßen sollte der gedoppelte Pfahl nur zu Not verwendet werden. Wir kauften also 5 Balken.

Nichts ist so beständig, wie die Lageänderung, wie es so schön heißt.

Wir enstchieden uns dann doch dafür, in den Kopf- und Fußbalken kleine Vertiefungen reinzufräsen und den Lattenrost somit komplett quer aufliegen zu lassen.

Stützen brauchten wir trotzdem noch, da wir den Längststreben des Lattenrostes, auf die Nutzungsdauer gesehen, nicht ganz vertrauen. Allerdings wäre der 90’er Balken wie mit Kanonen auf Spatzen zu schießen. Weswegen wir sie kurzer Hand gevierteilt und so aus jedem Balken super Hölzer in knapp 43×43 bekommen haben.

Wofür wir diese weiterverwenden erfahrt ihr in einem späteren Artikel.

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